Türzargen für Stabilität und Ästhetik

 

Man unterscheidet grundlegend in zwei Arten von Zargen als Bauteil - in die Türzargen und die Fensterzargen. Der Begriff Zarge ist vom Althochdeutschen "Zarga" abgeleitet und beschreibt einen Rand oder eine Seitenwand. Im Urgermanischen beschreibt "Targa" einen Rahmen beziehungsweise eine seitliche Einfassung. Die Zarge bezieht sich in erster Linie auf Holzverbindungen, die eine rechtwinklige Fuge, eine Eckverbindung, erlaubt. Die Türzarge ist im Volksmund auch als Türfutter oder Türrahmen bekannt. Es ist immer ein fester Teil der Tür. In der Zarge wird das Türblatt integriert und sie dient als Anschlag. Auf der anderen Seite erfüllt die Türzarge den Zweck, dass Mauerabschlüsse verkleidet werden und so gerade in Räumen ein harmonischer Abschluss geschaffen wird.

 

Zu einer Türzarge nicht zwingend dazugehörend ist die Schwelle. Sie ist ein abdeckendes und abdichtendes Element, welches - je nach Türart - der Stabilität dient und einen Übergang von einem Raum in den nächsten schafft. An einer Türzarge werden zudem die Scharniere, also die Türbänder, befestigt. Auf welcher Seite sich diese befinden, hängt von der Öffnungsrichtung ab. Ebenfalls ist in einer Türzarge das Schließblech integriert. Türzargen bestehen in den meisten Fällen aus Holz oder Holzwerkstoffen, Stahl oder auch Aluminium. Teilweise sind auch Türzargen aus Kunststoff zu finden.

 

Aufgrund unterschiedlicher Konstruktionen ist die Türzarge in verschiedenen Ausführungen zu erhalten. Die Umfassungszarge ist ein reines Türfutter, welches die Wand an drei Seiten umfasst. Die Eckzarge wird nur an einer Seite angebracht und besteht in der Regel aus Metall. Die Rohrrahmenzarge wird als sogenannter Blockrahmen installiert. Der Blockrahmen ist auch bekannt als Türstock oder Stockzarge. Je nach Einbaulage spricht man von einer Blockzarge, einem Stockrahmen oder einer Blendrahmenzarge. Unterschiede bestehen hier in der Breite der Zarge und dem Montieren. Blendrahmzargen werden beispielsweise vor der Wandöffnung installiert.


Die Seitenteile einer Türzarge sitzen immer auf der vorhandenen Wandoberfläche. Die großen und breiten Zargen werden immer mehr von moderner Architektur vertrieben. Heutzutage werden oft wandbündige Zargen verwendet, die mittels einer Fugenmasse, welche elastisch ist, mit der Wand verbunden werden. Es können hierbei auch U-Profile zum Einsatz kommen, die jedoch zu einer Schattenfuge führen. Für einen oberflächengleichen Einbau kommen die Blockzargen zum Einsatz oder auch Umfassungszargen, die sehr schmal gehalten sind. 

 

 

Hochwertige Türzargen in vielen Varianten